Wissenschaft
Klimaverwandelungen der Vorzeit prägen heutige Pflanzenvielfalt
Forschende aus Australien und Österreich haben herausgefunden, dass zwei der wärmsten Erdperioden der letzten 140 Millionen Jahre massive evolutionäre Veränderungen auslösten. Diese extremen Warmzeiten führten sowohl zu Massenaussterben als auch zu explosionsartigen Diversitätssprüngen in der Pflanzenwelt. Die in Nature Plants veröffentlichte Studie untersuchte fossile Sporen und Pollen, um aufzuzeigen, wie prähistorische Klimabedingungen die botanische Evolution steuerten. Dies betrifft nicht nur Blütenpflanzen, sondern auch andere große terrestrische Pflanzengruppen.
