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Slade vergibt in letzter Sekunde: Toulouse bezwingt Exeter
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Slade vergibt in letzter Sekunde: Toulouse bezwingt Exeter

🤖 Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI auf Basis der verlinkten Quelle erstellt und zusammengefasst — er ersetzt weder das Original noch eine Fachberatung.

Wichtige Punkte

  • Toulouse schlägt die Exeter Chiefs im Champions Cup mit 43:40.
  • Die Gastgeber mussten nach einer Roten Karte für Rodrigue Neti lange in Unterzahl spielen.
  • Exeters Zack Wimbush glänzte mit einem sehenswerten Hattrick.
  • Henry Slade vergab in der Schlussphase einen Straftritt zum möglichen Ausgleich.

Der Investec Champions Cup bot einmal mehr Rugby der Extraklasse, als Toulouse die Exeter Chiefs in einem packenden Offensivspezial in Frankreich mit 43:40 niederrang. Die Partie endete mit einem denkbar knappen Ergebnis nach einer wilden Aufholjagd, bei der die Gäste aus England mit Stolz, aber auch mit viel Frust das Feld verließen. Toulouse, der mit sechs Titeln erfolgreichste Verein in der Geschichte des Wettbewerbs, bewies einmal mehr seine enorme Widerstandskraft und taktische Reife, um dem ambitionierten Druck der Gäste standzuhalten.

Die Partie begann sofort rasant. Zack Wimbush, der für den verletzten englischen Nationalspieler Immanuel Feyi-Waboso auf dem Flügel einsprang, schockierte die heimischen Fans mit einem frühen Versuch in der zweiten Minute. Doch der europäische Spitzenreiter antwortete prompt. Der italienische Nationalspieler Ange Capuozzo legte nach, gefolgt von einem Strafversuch, der zudem eine Gelbe Karte für Exeters Schlussmann Sam Harris zur Folge hatte. Die Anfangsphase machte deutlich, dass taktische Disziplin hinter schnellen, unstrukturierter Offensivaktionen zurückstehen würde.

Ein dramatischer Wendepunkt ereignete sich in der 16. Minute, als Toulouse-Prop Rodrigue Neti nach einem Schulter-Kopf-Kontakt an Ross Vintcent die Rote Karte sah. Die meiste Zeit des Spiels in Unterzahl bestreiten zu müssen, hätte viele Mannschaften gebrochen, doch Toulouse nahm den Kampf an. Trotz des numerischen Nachteils lieferten sich beide Teams eine denkwürdige erste Halbzeit, die mit 24:26 zugunsten von Exeter endete und insgesamt acht Versuche sowie mehrere Gelbe Karten umfasste. Wimbush erzielte nach Netis Platzverweis seinen zweiten Versuch, während Joshua Brennan und Teddy Thomas Toulouse vorübergehend in Führung brachten.

Exeter roch seine Chance auf einen historischen Auswärtssieg in Frankreich und schlug stark zurück. Nach einer Gelben Karte gegen Thomas wegen absichtlichen Vornacheinschlags wühlten sich Jack Yeandle und Stephen Varney über die Linie, um die Führung der Gäste wiederherzustellen. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Engländer einen geblockten Befreiungskick von Antoine Dupont aus, durch den Will Butt den Vorsprung auf neun Punkte ausbaute und die heimischen Anhänger verstummte.

Toulouse weigerte sich jedoch aufzugeben. Die Gastgeber starteten eine fulminante Aufholjagd und holten den Rückstand durch hervorragende Einzelleistungen und unerbittlichen Druck auf. Zwar vollendete Wimbush seinen fantastischen Hattrick für Exeter, doch ein schneller Doppelpack von Matias Remue und ein entscheidender Versuch von Romain Ntamack brachten den französischen Topklub wieder mit drei Punkten in Front.

In der Nachspielzeit spitzte sich das Drama auf dem Feld dramatisch zu. Exeter erhielt einen entscheidenden Straftritt zugesprochen und entschied sich für den Schuss auf die Malstangen statt für das Seitenaus. Innendreiviertel Henry Slade, der im Laufe des Nachmittags fünf von sechs Versuchen sicher verwandelt hatte, trat zum vermeintlichen Ausgleich aus etwa 40 Metern an. Zum Leidwesen der Gäste zog Slade seinen Kick knapp am Tor vorbei. Unmittelbar danach pfiff der Schiedsrichter ab, sodass Toulouse den knappen Sieg bejubeln konnte und Exeter sich mit einem Bonuspunkt begnügen musste.

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