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Neandertaler-Schulterwunde deutet auf frühe tödliche Gewalt hin
Wichtige Punkte
- Ein 75.000 Jahre altes Schulterblatt weist ein von einem Speer verursachtes Loch auf.
- Der Fund stammt aus der Schanidar-Höhle im Nordirak.
- Die Entdeckung wirft ein neues Licht auf Gewalt in neandertaler Gesellschaften.
Ein 75.000 Jahre altes Neandertaler-Schulterblatt aus dem irakischen Kurdistan weist ein 15 Millimeter großes Loch auf. Forscher vermuten, dass es von einem angespitzten Holzspeier stammt, was den ältesten Beleg für tödliche Gewalt mit einer solchen Waffe darstellen könnte. Ob es sich um einen gewaltsamen Konflikt oder einen Jagdunfall handelte, wird diskutiert. Dennoch legt die Art der Verletzung nahe, dass Neandertaler-Gesellschaften häufiger mit Gewalt konfrontiert waren als bisher angenommen.
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