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Kriegsveteran nach Handgemenge mit Ben-Gvirs Sicherheitskräften verurteilt
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Kriegsveteran nach Handgemenge mit Ben-Gvirs Sicherheitskräften verurteilt

🤖 Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI auf Basis der verlinkten Quelle erstellt und zusammengefasst — er ersetzt weder das Original noch eine Fachberatung.

Originalquelle:israelhayom.co.il

Wichtige Punkte

  • Ein Kriegsveteran mit 60 % Behinderung wurde wegen eines Angriffs auf Ben-Gvirs Wachen verurteilt.
  • Der Vorfall begann mit einer unerwünschten Umarmung und endete mit dem Würgen eines Wachmanns.
  • Die Staatsanwaltschaft forderte Haft, doch das Gericht berücksichtigte den psychischen Zustand.
  • Das Urteil lautete auf Bewährungsstrafe und eine Entschädigungszahlung von 1.000 Schekel.

Der Vorfall trug sich an einem Abend in Kirjat Arba zu, als Itamar Ben-Gvir in Begleitung seiner Frau Ajala und zwei Sicherheitsbeamten der Parlamentswache von der Chason-David-Synagoge zur örtlichen Ulpana ging. Meir Yahia Kadush, der seine kleine Tochter auf den Schultern trug und nach Alkohol roch, näherte sich der Gruppe und legte seine Arme fest um Ben-Gvirs Hals, um ihn stürmisch zu umarmen.

Die Sicherheitskräfte griffen unmittelbar ein, da sie bemerkten, dass die enge Umarmung bei Ben-Gvir Unbehagen und potenzielle Gefahr auslöste. Als ein Wachmann Kadush aufforderte, seinen Griff zu lösen, weigerte sich dieser vehement. Ben-Gvir versuchte die Lage zu deeskalieren, indem er erklärte, die Wachen erfüllten lediglich ihre Pflicht zu seinem Schutz angesichts anhaltender Morddrohungen. Kadush erwiderte darauf hin spöttisch, Ben-Gvir sei „wie der IS bedroht“, wodurch sich die Spannung des kurzen Zusammentreffens weiter verschärfte.

Die Situation entwickelte sich rasch von einer peinlichen Begegnung zu einer handfesten körperlichen Auseinandersetzung. Als der Wachmann versuchte, Kadushs Hand behutsam von Ben-Gvir wegzubewegen, begann der Veteran, die Sicherheitsleute zu beschimpfen und schwere Drohungen auszustoßen. Die Gewalteskalation erreichte ihren Höhepunkt, als Kadush den Mantel des Wachmanns zerriss, sich gegen die Fixierungsversuche durch Tritte und Schläge zur Wehr setzte und sein aggressives Verhalten selbst nach dem Eintreffen der Polizei fortsetzte.

In einem besonders kritischen Moment des Handgemengs gelang es Kadush, sich von den Beamten loszureißen. Er stürmte erneut auf den Sicherheitsmann zu und riss an dessen Gewehrriemen, wodurch er den Wachmann würgte. Um sich aus diesem potenziell tödlichen Griff zu befreien, sah sich der Wächter gezwungen, Kadush mit der Faust zu schlagen. Der Beamte erlitt bei dem Gerangel Handverletzungen und musste medizinisch behandelt werden.

Nach einem ausführlichen Beweisverfahren wurde Kadush des Angriffs auf einen Amtsträger unter erschwerten Umständen schuldig gesprochen. Während der Strafzumessung betonte die Staatsanwaltschaft die grundsätzliche Schwere von Angriffen auf das Sicherheitspersonal und forderte eine Freiheitsstrafe. Die Verteidigung hingegen appellierte an das Gericht, die schwere psychische Vorgeschichte Kadushs als Kriegsveteran mit posttraumatischer Belastungsstörung zu berücksichtigen, und warnte vor den verheerenden Folgen einer Inhaftierung für seinen mentalen Zustand.

Schließlich entschied sich die Richterin für einen milderen Weg, indem sie die Schwere des physischen Angriffs gegen die mildernden Umstände des anerkannten Kriegstraumas abwog. Das Gericht verhängte eine Bewährungsstrafe verbunden mit einer geringen Geldstrafe und vermied damit eine Freiheitsstrafe, obwohl die Taten von erheblicher Schwere waren.

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