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Itamar-Sicherheitskoordinator nach Schüssen angeklagt
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Itamar-Sicherheitskoordinator nach Schüssen angeklagt

🤖 Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI auf Basis der verlinkten Quelle erstellt und zusammengefasst — er ersetzt weder das Original noch eine Fachberatung.

Originalquelle:kikar.co.il

Wichtige Punkte

  • Ein Sicherheitskoordinator aus Itamar wurde wegen schwerer Körperverletzung und Justizbehinderung angeklagt.
  • Die Anklage resultiert aus Schüssen auf ein palästinensisches Fahrzeug in Aqraba mit einer schwer verletzten Frau.
  • Die Staatsanwaltschaft fordert U-Haft bis zum Abschluss des gerichtlichen Verfahrens.
  • Die Verteidigung argumentiert, es habe sich um Notwehr nach einem vermeintlichen Angriffsversuch gehandelt.

Das Bezirksgericht Jerusalem hat eine umfangreiche Anklageschrift im Zusammenhang mit den Handlungen eines regionalen Sicherheitskoordinators im Westjordanland entgegengenommen. Pinchas Ran, ein 37-jähriger Einwohner der Siedlung Itamar, sieht sich schwerwiegenden strafrechtlichen Vorwürfen ausgesetzt, darunter vorsätzliche schwere Körperverletzung und Versuche, den Gang der Justiz zu vereiteln. Die Anklage wurde vom leitenden stellvertretenden Staatsanwalt Schai Etzion verfasst, gestützt auf gemeinsame Ermittlungen der Zentralen Einheit des Bezirks Judäa und Samaria sowie des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet. Mit der Einreichung der Anklage wurde eine zuvor verhängte Nachrichtensperre aufgehoben.

Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass Ran offiziell für den Schutz der lokalen Gemeinden und landwirtschaftlichen Außenposten in seinem Zuständigkeitsbereich verantwortlich ist. Im Rahmen seiner Aufgaben ist er berechtigt, ein Sturmgewehr zu tragen und ein Geländefahrzeug zu nutzen. Ermittler wiesen darauf hin, dass militärische Stellen zuvor bereits klärende Gespräche mit dem Angeklagten geführt hatten, nachdem es zu disziplinarischen Auffälligkeiten gekommen war. Dabei war er ausdrücklich ermahnt worden, seine operativen Grenzen nicht zu überschreiten und die geltenden Sicherheitsvorschriften strikt einzuhalten.

Die Ereignisse spitzten sich am 18. September zu, als Ran in Begleitung eines aktiven Soldaten sein Haus verließ. Anstatt direkt zum eigentlichen Ziel auf der Damski-Farm zu fahren, wichen die beiden von ihrer Route ab und fuhren in das palästinensische Dorf Aqraba ein, das außerhalb von Rans Zuständigkeitsbereich liegt. Dort hielten sie wahllos Passanten an und forderten Ausweispapiere an, ohne dafür über die nötige rechtliche Befugnis oder einen einsatzbezogenen Grund zu verfügen.

Zur gleichen Zeit passierte ein Ehepaar in einem Mazda das Dorf. Ran bemerkte das Auto und befahl dem Fahrer anzuhalten. Da der Fahrer erkannte, dass einer der Insassen maskiert war und es sich nicht um reguläre Soldaten handelte, befürchtete er Schlimmes und setzte seine Fahrt fort. Daraufhin zog der Angeklagte seine Waffe und gab mindestens drei Schüsse auf das abfahrende Fahrzeug ab. Zwei Projektile trafen den Wagen im hinteren Bereich und verletzten eine 18-jährige Mitfahrerin schwer. Eine Kugel drang in ihren Brustkorb ein und blieb nahe der Lunge stecken, was eine Notoperation im Krankenhaus erforderlich machte.

Der Anklageschrift zufolge setzten die beiden Männer ihre Fahrt nach dem Vorfall zunächst fort, kehrten jedoch auf dem Rückweg zum Tatort zurück, um nach Patronenhülsen zu suchen und so Beweise zu verwischen. Als er später von Sicherheitskräften befragt wurde, stritt Ran ab, von einem Schusswaffenvorfall gehört zu haben. Die Behörden betonten, dass sie jegliches rechtswidriges Verhalten von Sicherheitspersonal mit äußerster Härte verfolgen.

Die Rechtsbeistände der Organisation Honenu präsentieren hingegen eine völlig andere Darstellung und erklären, Ran habe in akuter Lebensgefahr gehandelt, nachdem ein Auto ohne Kennzeichen auf sie zugerast sei. Die Verteidigung verweist zudem auf den umfassenden militärischen Hintergrund des Beschuldigten als langjähriger Fallschirmjäger im Reservedienst.

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