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Vergessene Sedimente aus dem Kalten Krieg enthüllen eisfreies Grönland
Die Analyse lang vergessener Sedimentproben von einem ehemaligen US-Militärstützpunkt in Grönland hat überraschende Klimadaten ans Licht gebracht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Region während einer prähistorischen Warmzeit, in der die Sommer deutlich wärmer waren als heute, komplett eisfrei war. Die unter Leitung von Wissenschaftlern der University at Buffalo durchgeführte Studie unterstreicht die enorme Empfindlichkeit des grönländischen Eisschildes gegenüber relativ geringen Temperaturanstiegen. Diese historischen Einblicke liefern wichtigen Kontext für das Verständnis des heutigen Klimawandels und des künftigen Meeresspiegelsanstiegs.
