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US-Generäle fordern Absage des Live-Streams von Hinrichtung
Wichtige Punkte
- 72 pensionierte Offiziere fordern den Stopp des Hinrichtungs-Livestreams.
- Die Übertragung wird als verfassungswidrig und würdelos kritisiert.
- Warnung vor möglicher Märtyrer-Bildung und extremistischer Propaganda.
- Die Regierung prüft die Entscheidung nach wachsender Kritik neu.
Eine Gruppe von 72 pensionierten hochrangigen US-Militärs hat sich vehement gegen die Pläne gewandt, die Exekution des Todesschützen Nidal Hasan live im Fernsehen oder Internet zu übertragen. In einem offenen Brief betonten die ehemaligen Offiziere, dass eine solche öffentliche Zurschaustellung die Menschenwürde verletzt und der Ehre des Militärs schadet.
Sie warnten zudem davor, dass die Übertragung den Attentäter zum Märtyrer machen und von Amerikas Feinden als Propaganda genutzt werden könnte. Während sich Präsident Donald Trump zuvor für den Live-Stream ausgesprochen hatte, zeigen sich einige Regierungsbeamte nach Kritik aus Politik und Kirche inzwischen skeptisch.
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