
Joni Mitchell nach 62 Jahren offiziell US-amerikanische Staatsbürgerin
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Wichtige Punkte
- Joni Mitchell ist nach 62 Jahren offiziell US-Bürgerin geworden.
- Sie betonte, dass ihr Hauptgrund für die Einbürgerung das Wahlrecht war.
- Mitchell hat ihre kanadische Staatsbürgerschaft behalten und ist nun Doppelbürgerin.
- Die in Kanada geborene Künstlerin lebt seit Jahrzehnten in Kalifornien.
Die legendäre Singer-Songwriterin Joni Mitchell hat nach jahrzehntelangem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten offiziell die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen. Damit endet ein langjähriger formaler Status, der sie aufgrund ihrer ausländischen Staatsbürgerschaft trotz ihres Hauptwohnsitzes in Kalifornien in der Vergangenheit von bestimmten Ehrungen oder Platzierungen als US-Songwriterin ausgeschlossen hatte. Mitchell teilte die frohe Botschaft persönlich über ihre Social-Media-Kanäle, auf denen sie ein strahlendes Foto von sich mit einer US-Amerikanischen Flagge vor den offiziellen Symbolen des Heimatschutzministeriums veröffentlichte. Ein kurzes Video zeigte zudem den Applaus, den sie während der Einbürgerungszeremonie erhielt. Ihre schlichte Bildunterschrift brachte das Ereignis auf den Punkt: Eine Reise, die vor 62 Jahren begann.
Kurz nach der ersten Bekanntgabe äußerte sich Mitchell in einer weiteren Erklärung ausführlicher zu den Hintergründen ihres Entschlusses. Sie erklärte unmissverständlich, dass ihr Hauptanliegen bei diesem späten Schritt darin bestand, das Wahlrecht in den Vereinigten Staaten zu erhalten. Gleichzeitig nahm sie jegliche Sorgen ihrer kanadischen Fans und betonte nachdrücklich, dass sie ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft keineswegs aufgegeben habe und dies auch niemals tun werde. Sie bezeichnete sich stolz als nordamerikanische Doppelbürgerin nach dem Vorbild von Kollegen wie Neil Young. Diese Klarstellung trug dazu bei, jegliche Missverständnisse über eine Entfremdung von ihrer Heimat auszuräumen und unterstrich stattdessen den Wunsch, ihre tiefe Verbundenheit zu Kanada mit aktivem zivilen Engagement in ihrer Wahlheimat zu verbinden.
Der Zeitpunkt dieser Einbürgerung sorgte in der Öffentlichkeit für einige Diskussionen, insbesondere im Hinblick auf frühere politische Äußerungen der Musikerin. Noch vor wenigen Jahren hatte sie bei einem Konzert ihren Frust darüber geäußert, als Kanadierin bei Wahlen nicht mitbestimmen zu dürfen und sich scherzhaft über ihren Status als Einwanderin geäußert. Der nun vollzogene Schritt fügt sich nahtlos in den Wunsch ein, aktiv am demokratischen Leben des Landes teilzuhaben, in dem sie ihr musikalisches Lebenswerk geschaffen hat. Die 1943 im kanadischen Alberta als Roberta Joan Anderson geborene Künstlerin hat die moderne Musikgeschichte nachhaltig geprägt. Der Übergang zur doppelten Staatsbürgerschaft markiert ein bemerkenswertes neues Kapitel für eine der einflussreichsten Stimmen Nordamerikas.
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