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Brooklyner Geschenkeladen äußert sich zu Streit mit Kelly Clarkson
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Brooklyner Geschenkeladen äußert sich zu Streit mit Kelly Clarkson

Wichtige Punkte

  • Kelly Clarkson kritisierte einen Laden in Brooklyn nach einem Streit um einen mechanischen Vogel.
  • Die Sängerin verglich das Erlebnis mit einer Szene aus dem Film Pretty Woman.
  • Das Geschäft stellte klar, dass der Vogel fest an der Wand installiert und unverkäuflich ist.
  • Nach den Posts sah sich der kleine Betrieb einer Welle von Online-Kritik ausgesetzt.

An einem regnerischen Mittwochnachmittag herrschte in einem sonst ruhigen Spielwaren- und Geschenkeladen in New York ein deutlich größerer Andrang als gewöhnlich. Im Inneren drängten sich Kameraleute und neugierige Kunden, während Passanten im Brooklyner Viertel Cobble Hill wissen wollten, wo sich der besagte Vogel befinde. Das Geschäft Art of Play fand sich plötzlich im Zentrum eines gewaltigen Shitstorms wieder, nachdem die Grammy-Preisträgerin Kelly Clarkson online beklagt hatte, das Personal habe ihr den Kauf eines singenden mechanischen Vogels verweigert.

Die Kontroverse nahm am Wochenende ihren Lauf, als die Sängerin ihren Frust mit Millionen von Followern teilte. Clarkson behauptete, man habe sie so angesehen, als könne sie sich das Ausstellungsstück im Wert von 15.000 US-Dollar nicht leisten. Um ihren Ärger zu untermauern, zog sie einen Vergleich zu der berühmten Filmszene aus der Romantikkomödie Pretty Woman von 1990, in der Julia Roberts' Charakter in einer Luxusboutique abwertend behandelt wird.

in einem darauffolgenden Beitrag erklärte Clarkson, das Personal habe ihr den Preis genannt und angeboten, etwas Vergleichbares zu finden. Ihre Äußerungen lösten jedoch eine Welle der Empörung gegen das kleine unabhängige Familienunternehmen aus. Millionen von Social-Media-Nutzern überhäuften die Kanäle des Ladens mit Kritik, was die Inhaber angesichts der plötzlichen und heftigen Reaktionen völlig unvorbereitet traf.

Art of Play reagierte umgehend mit einer detaillierten Stellungnahme zur Verteidigung des eigenen Verhaltens. Die Inhaber erklärten, dass der hölzerne mechanische Vogel namens Molly fest an der Innenwand montiert sei und unter keinen Umständen zum Verkauf stehe. Demnach dauerte der Besuch des Stars lediglich fünf Minuten, in denen ein Mitarbeiter lediglich hilfsbereit vorschlagen wollte, eine identische Sonderanfertigung für den genannten Betrag anzufertigen.

Zudem gab das Personal an, Clarkson andere singende Vögel als Alternativen angeboten zu haben, darunter ein Exemplar aus einer deutschen Uhrmacherei für 2.000 Dollar, das sofort verfügbar gewesen wäre. Die Ladenbesitzer zeigten sich tief bestürzt über die heftigen Reaktionen von Menschen, die den Laden noch nie betreten hatten. Der Vorfall verdeutlicht die immense Macht und die Tücken von Promi-Äußerungen in den sozialen Medien für kleine lokale Geschäfte.

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