
Sony- und ILM-Chefs über schlechte Chefs und Studiokultur
Wichtige Punkte
- Michelle Grady betonte auf der View Conference, dass „Kultur das ist, was man toleriert“.
- Führungskräfte von Sony, ILM, Pixar und Skydance diskutierten über modernes Studiomanagement.
- Die Diskussionspartner sprachen über sinkende Chancen zur Förderung neuer kreativer Talente.
- Schwierige frühere Erfahrungen mit Vorgesetzten helfen dabei, positive Führungsqualitäten zu definieren.
Auf der View Conference in Turin trafen sich führende Köpfe der Animations- und VFX-Branche, um über die sich wandelnden Anforderungen an Arbeitskultur, Führung und Mentoring zu sprechen. Michelle Grady, Präsidentin von Sony Pictures Imageworks, hob dabei die Bedeutung von Verantwortlichkeit hervor und erklärte, dass die gelebte Kultur maßgeblich von dem bestimmt wird, was man als Management toleriert.
Das Panel, dem unter anderem Janet Lewin (ILM), Holly Edwards (Skydance Animation), Dylan Sisson (Pixar) und Jan-Bart van Beek (Guerrilla Games) angehörten, beleuchtete zudem die Herausforderungen bei der Förderung der nächsten Generation. Angesichts schrumpfender Möglichkeiten für Einsteiger sei gezieltes Mentoring heute wichtiger denn je.
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