
Fandango bestellt Bad Girls Club-Revival als erstes Originalformat
Wichtige Punkte
- Fandango startet Eigenproduktionen mit einer Neuauflage von Bad Girls Club.
- Das vierteilige bzw. zweiteilige Special heißt Bad Girls Club: Unfinished Business.
- Tanisha Thomas moderiert das Wiedersehen mit Teilnehmerinnen der 7. Staffel.
- Der Schritt erfolgt nach Fandangos Eingliederung in Versant Media.
Fandango betritt offiziell das Feld der Eigenproduktionen und setzt damit einen strategischen Meilenstein für die Plattform. Nach der Übernahme durch Versant Media, als NBCUniversal zu Jahresbeginn die Mehrheit seiner Kabel- und Digitalangebote abspaltete, möchte der werbefinanzierte AVOD-Streaming-Dienst das Publikum mit exklusiven Inhalten an sich binden. Der erste konkrete Schritt dieser neuen Strategie ist die Bestellung eines zweiteiligen Specials des bekannten Reality-Formats 'Bad Girls Club'.
Das kommende Format trägt den Titel 'Bad Girls Club: Unfinished Business' und baut auf der anhaltenden Popularität der Marke auf. Die Originalserie lief von 2006 bis 2017 über 17 Staffeln hinweg auf dem Sender Oxygen, bevor dieser seinen Programmschwerpunkt auf Kriminaldokumentationen verlegte. Während ihrer Laufzeit brachte die Serie diverse erfolgreiche Spin-offs hervor.
Für die neue Produktion konnte Fandango die langjährige Protagonistin Tanisha Thomas als Moderatorin gewinnen. Das Special widmet sich explizit den Teilnehmerinnen der siebten Staffel, die laut Angaben der Plattform zu den meistgesehenen Staffeln des Dienstes gehört. Zu den mitwirkenden Darstellerinnen zählen unter anderem Stasi Townsend, Shelly Hickman, Judi Jackson, Tiara Hodge, Angie Castillo und Priscilla Mennella, die in den jeweiligen Episoden in Dreiergruppen aufgeteilt werden.
Val Boreland, Präsidentin für Unterhaltung bei Versant, betonte in einer offiziellen Erklärung den strategischen Hintergrund der Entscheidung. Demnach wolle man gezielt Inhalte anbieten, für die sich die Fans begeistern. Da das Angebot des 'Bad Girls Club' auf der Plattform stets überdurchschnittlich viele Abrufe verzeichnete, schien dieser Titel als idealer Startpunkt für den Einstieg in die Eigenproduktionen geeignet.
Das Special soll treuen Fans eine Dosis Nostalgie bieten und an die emotionalsten und denkwürdigsten Auseinandersetzungen der Originalserie erinnern. Während kostenlose Streaming-Dienste zunehmend in zielgerichtete Eigenformate investieren, um sich im Wettbewerb zu behaupten, unterstreicht Fandangos Schritt den anhaltenden Trend zur Reaktivierung etablierter Marken mit treuer Fangemeinde.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Freigabe von 'Bad Girls Club: Unfinished Business' die Ambitionen von Versant Media verdeutlicht, die digitale Reichweite durch Investitionen im Reality-Segment auszubauen. Durch die Nutzung bewährter Publikumswerte strebt Fandango einen erfolgreichen Start in die Eigenproduktion an.
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