SharePlusSharePlus
DE ▼
Danny Trejos Sohn: Vater kannte Ben Shapiro vor Drehstart überhaupt nicht
Unterhaltungby Payton TurkeltaubOriginalsprache: English

Danny Trejos Sohn: Vater kannte Ben Shapiro vor Drehstart überhaupt nicht

Wichtige Punkte

  • Danny Trejos Sohn betont, dass sein Vater Ben Shapiro vor den Dreharbeiten nicht kannte.
  • Der Schauspieler ist vertraglich an das Projekt gebunden und kann es ohne rechtliche Konsequenzen nicht verlassen.
  • Die Rolle wurde Trejo ursprünglich als nuancierte Darstellung eines friedliebenden Ladenbesitzers verkauft.

Die Unterhaltungsbranche wurde kürzlich durch eine heftige Kontroverse erschüttert, die den beliebten Schauspieler Danny Trejo und seine Beteiligung an dem Film 'Pawn Shop' betrifft. Das Projekt, das von der Medienfirma des konservativen Kommentators Ben Shapiro, Daily Wire, produziert wird, stieß bei Fans auf heftige Gegenreaktionen, da dem Film eine migrationsfeindliche beziehungsweise pro-ICE-Ausrichtung unterstellt wurde. Angesichts der wachsenden Empörung fragten sich viele Anhänger, warum ein für sein soziales Engagement bekannter Schauspieler eine solche Rolle annehmen würde.

Um die Wogen zu glätten und seinen Vater zu verteidigen, wandte sich Danny Trejos Sohn, Gilbert Trejo, an die Öffentlichkeit und schilderte die wahren Hintergründe auf Instagram. Er enthüllte, dass sein 82-jähriger Vater vor dem Engagement noch nie etwas von Ben Shapiro gehört hatte. Er habe seinem Vater erst erklären müssen, wer Shapiro ist und welche politischen Ansichten er vertritt. Demnach habe die Besetzung erst etwa zwei Wochen nach Beginn der Dreharbeiten von Shapiros Beteiligung erfahren.

Gilbert erklärte weiter, dass das Management seines Vaters das Filmprojekt als komplexe und nuancierte Geschichte über einen hart arbeitenden mexikanischen Ladenbesitzer beschrieben hatte, der in unruhigen Zeiten lediglich Frieden sucht. Angelockt von der Aussicht, eine positive und gerechte Figur zu spielen, sagte Trejo sofort zu, ohne die politischen Verflechtungen der Produktionsfirma zu kennen. Als das Ausmaß der Situation klar wurde, befand sich der Schauspieler bereits in einer schwierigen rechtlichen Sackgasse.

Aufgrund strenger vertraglicher Bindungen ist es dem Schauspieler unmöglich, sich negativ über Ben Shapiro oder das Projekt zu äußern oder das Set zu verlassen, ohne mit teuren Klagen wegen Vertragsbruchs konfrontiert zu werden. Diese rechtlichen Fesseln hinderten ihn sogar daran, jene offizielle Erklärung zu veröffentlichen, die er ursprünglich zur Richtigstellung verfassen wollte.

Bereits vor den Aussagen seines Sohnes hatte sich Danny Trejo kurz zu Wort gemeldet, um sich von jeglicher politischer Voreingenommenheit zu distanzieren. Er betonte, stolz auf seine mexikanische Herkunft und ein Befürworter von Einwanderern zu sein, während er jegliche Unterstützung für ICE ausdrücklich zurückwies. Der Film selbst behandelt eine hochdramatische Belagerungssituation in einem Pfandhaus in Minneapolis während urbaner Unruhen.

Der Fall verdeutlicht die potenziellen Fallstricke für etablierte Schauspieler im heutigen, stark polarisierten Medienumfeld, in dem unklare Hintergründe von Filmproduktionen zu schwerwiegenden Imageschäden führen können.

Recommended for you

Tools and services we trust to boost productivity and content workflows.

Browse picks
Originalquelle →